Wir behandeln Kleinkinder, Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter, Schulkinder sowie Jugendliche und beraten deren Eltern und Angehörige. Dabei haben wir neben aktuellster Diagnostik und Therapieansätze immer auch den ganzen Menschen mit seinen individuellen Fähig- und Fertigkeiten im Blick.
Kinder und Jugendliche mit einem nachgewiesenen Förderbedarf werden von uns in Ausnahmefällen auch in der jeweiligen Einrichtung therapiert.
Verbale Entwicklungsdyspraxie: Kindliche Sprechapraxie, Störung der Sprechmotorik und des Bewegungsablaufes
Störungen der Aussprache (Dyslalie), z. B. Lispeln
Sprachentwicklungsverzögerungen auch im Kleinkindalter ab 2–3 Jahren (Late Talker): z. B. Defizite in Sprachverständnis, Wortschatz, Grammatik
Sprachentwicklungsstörungen, z. B. bei Down-Syndrom oder Autismus-Spektrum-Störung
Zentrale Störung der Hörverarbeitung und Hörwahrnehmung auch bei Lese-Rechtschreibdefiziten, z. B. Probleme in der Unterscheidungsfähigkeit von Lauten oder der Hör-Merk-Spanne
Störungen im Bewegungsablauf und Muskelungleichgewicht von Lippen und Zunge, z. B. offener Mund, Zunge ruht zwischen den Frontzähnen, Zungenvorstoß oder Zungenpressen beim Schlucken (häufig begleitend zu kieferorthopädischen Maßnahmen)
Stottern (Balbuties): Störung durch häufige Unterbrechungen des Sprechablaufs, z. B. Wiederholungen, Blockierungen, Dehnungen
Poltern: Störung des Sprechrhythmus mit sehr schnellem, überhastetem Sprechen und Lautverschmelzungen (Silbenverschlucken)
Akustisch hörbare Abweichung des Stimmklanges (Näseln), z. B. offenes Näseln bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalten oder geschlossenes Näseln bei Verlegung (Verschluss) des Nasenraumes
Nahrungsverweigerung und/oder extrem wählerisches Essverhalten trotz angemessenen Nahrungsangebots, meist ohne Vorhandensein einer organischen Erkrankung
Sprech- und Sprachbeeinträchtigungen bei Kindern mit einer Minderung des Hörvermögens bis hin zur Gehörlosigkeit; Therapie auch mit Hörgerät/en oder Cochlearimplantat

